Systemische Tierkommunikation

Erweiterte Tierkommunikation und Tierheilpraktik

Impfen oder nicht impfen?

impfen oder nicht impfenAn dieser Frage kommt kein Hunde- oder Katzenhalter auf Dauer vorbei – besonders, wenn die Pelznase mit in den Urlaub ins Ausland reisen soll. In den meisten Ländern ist mindestens die Tollwutimpfung Pflicht.
Ob man sein Haustier impfen soll oder nicht, darüber gibt es verschiedene Meinungen, über die ich mich hier nicht näher auslassen möchte: jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er sein Tier impfen lässt oder nicht.

Ich möchte an dieser Stelle wichtige Fakten und Informationen zur bestmöglichen Verträglichkeit mitteilen, damit Sie selbst besser entscheiden und typische Impffehler vermeiden können.

In vielen Gegenden flammen immer wieder Staupe, Zwingerhusten, Katzenschnupfen und Katzenseuche, sowie die gefährliche Tollwut auf. Eine Impfung bedeutet nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, dass ein Tier nicht an diesen Krankheiten erkranken kann, sondern dass sie weniger heftig und gefährlich verlaufen können und das Tier mit weniger schweren Folgeschäden und dem Leben davon kommt.

Gerade bei Tollwut ist es wichtig zu wissen, dass ungeimpfte Tiere eingeschläfert werden können, sobald ein Gebiet zum Tollwutgebiet ausgerufen wird. So soll die Gefahr von Weiterübetragung eingedämmt werden. Geimpfte Tiere würden in Quarantäne kommen und somit überleben.

Jede Impfung ist eine Belastung für den Organismus, weshalb beim Tierarzt vor der Impfung festgestellt werden sollte, ob das Tier bei guter Gesundheit und wurmfrei ist! Würmer scheiden Toxine aus, die den Organismus stark schädigen und die Impfung schlechter verträglich macht.

Da man bei Impfungen zwischen Lebend-Impfstoffen und abgetöteten Impfstoffen unterscheidet, ist es wichtig zu wissen, dass Lebendimpfstoffe für den Körper schwerer zu verarbeiten sind: das Immunsystem sieht sich einer echten Gefahr ausgesetzt.
Der Tollwut-Impfstoff gehört zu den Lebend-Impfstoffen und sollte daher nicht zusammen mit anderen Impfungen verabreicht werden. Leider ist dies häufig der Fall und führt teilweise zu schweren Durchfällen, Apathie, Fressunlust und hohem Fieber bis hin zu Krampfanfällen!
Gerade junge Hunde und Katzen, deren Immunsystem noch im Aufbau ist, sind dafür besonders anfällig.
Achten sie bitte darauf, dass sie Tollwut immer getrennt von den Hauptimpfungen impfen lassen!
Es gibt auch Thesen, die chronische Zahnfleischentzündungen und ADS-ähnliche Symptome auf Impfungen zurückführen. Daher ist es um so wichtiger, eine gute Impfnachsorge zu betreiben oder sich zu überlegen, ob die Katze, die nur in der Wohnung lebt, wirklich geimpft werden sollte.

Nach der Impfung ist es ratsam, die Impfung homöopathisch mit Nux Vomica C30 auszuleiten, damit der Körper die Impfung so gut wie möglich verarbeiten kann.
Ich gebe bei Katzen nach Impfungen je nach Typ oft Lachesis, Tuberculinum, Myristica sebifera oder Silicea in C30, um die Stichstelle gut abheilen zu lassen und um injektionsassoziierte Fibrosarkome zu vermeiden. Einer Studie zur Folge erkrankt eine von 1.000 geimpften Katzen an dieser Form von Bindegewebstumoren durch ein Impftrauma. Wenn man überlegt, dass eine Katze eine Lebenserwartung von 20 Jahren hat und einmal im Jahr geimpft wird, ist das Risiko nicht unerheblich!

Die häufigste Impfreaktion bei Hunden und Katzen ist jedoch Fieber, Duchfall und Erbrechen. Dies lässt sich am Besten durch Nux vomica in Verbindung mit Arsenicum album behandeln. Naturlich ist Homöopathie komplex und das Simili, wie auch die Konstitution müssen passen. Aus meiner langjährigen Erfahrung greift diese Mischung bei 80% dieser immer ähnlich verlaufenden Impfsymptome. Bei Katzen hat sich zudem Chininum arsenicosum bei chronischen Durchfällen nach Impfungen bewährt.

Bei alten Tieren rate ich allerdings häufig davon ab, sie noch weiter impfen zu lassen, zumal sie meistens durch jahrelanges Impfen einen Antikörpertiter gebildet haben, der nicht weiter aufgefrischt werden muss. Meistens sieht man davon ab, mit solchen Tieren noch zu reisen oder sie viel mit ungeimpften Tieren zusammen kommen zu lassen. Die Gefahr, dass das Tier durch die Impfung so stark geschwächt wird und dadurch anderen Krankheiten Tür und Tor geöffnet wird, steht nicht im Verhältnis zum Risiko, noch an Staupe oder Katzenschnupfen zu erkranken.

Impfstoffe sind starke, in das Immunsystem eingreifende Medikamente und sollten genau wie andere Medikamente nicht unbedacht gegeben werden. Wägen Sie also ab und wenn sie das nächste Mal bei ihrem Tierarzt sind, besprechen sie Risiko und Nutzen einer Impfung speziell bei ihrem Tier und enscheiden dann, ob Sie es impfen lassen.

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