Systemische Tierkommunikation

Erweiterte Tierkommunikation und Tierheilpraktik

Gesund und fit durch die Winterzeit


Die Winterzeit ist für unsere vierbeinigen Freunde eine besondere Herausforderung. Sie leben mit uns in geheizten Wohnungen und draussen ist es mindestens 20 Grad kälter. Oft verursacht die Heizungsluft trockene Augen und Atmenwege sowie schuppige, trockene Haut – eigentlich wie bei uns Menschen. Dagegen helfen Wasserschalen auf der Heizung und ein Teelöffel gutes Öl im Futter gegen die trockene Winterhaut.

Wenn wir Menschen im Winter nach draussen gehen, ziehen wir uns unseren dicken Wintermantel an – dieser „Wintermantel“ ist bei Hunden und Katzen ihr Winterfell, welches im Herbst gebildet wird, um sie vor der Kälte zu schützen. Doch Hund und Katze, die den ganzen Tag in der geheizten Wohnung sind, bilden wenig bis gar kein Winterfell aus und frieren, ein paar Rassen ausgenommen, draussen in der Kälte. Ähnlich, wie wir es in unserer Wohnungsbekleidung tun würden. Huskys oder Samojeden haben von Natur aus eine dicke Unterwolle und frieren daher selten bei unseren Wintertemperaturen, doch Chihuahuas, Rodesien Ridgeback oder auch Möpse bekommen meistens weniger wärmende Unterwolle im Winter. Solange ein Hund in Bewegung ist, friert er selten. Doch langes Sitzen vor Geschäften oder im kalten Auto kann schon mal eine Erkältung oder Blasenentzündung nach sich ziehen. In diesen Fällen empfiehlt sich ein Hundemantel und ein warmes Kissen.

Wichtig ist es in der Herbstzeit öfter mit dem Hund nach draussen zu gehen, damit sein Körper durch die stark sinkenden Temperaturen angeregt wird, mehr Winterfell zu bilden. Bei Katzen sieht man es besonders gut. Wenn eine Katze aufgrund von Regenwetter 3-4 Tage nicht vor die Tür geht, fängt sie an, ihr Winterfell abzuhaaren. Bewegung an der frischen Luft stärkt außerdem das Immunsystem gegen die allwinterlichen Magen-Darm-Erkranungen und Erkältungen.
Die nächste Herausforderung ist der Schnee. Viele Hunde fressen zu gern Schnee, was sich oft mit einer sogenannten Schneegastritis rächt. Durch den kalten Schnee wird die empfindliche Magenschleimhaut stark gereizt und es kommt zu Erbrechen und teilweise zu blutigen Durchfällen. In diesem Fall helfen oftmals Magentropfen und Nahrungskarenz von 6-12 Stunden sowie nachfolgend Schonkost in Verbindung mit nux vomica oder arsenicum album D6. Sollte Erbrechen und Durchfall länger als einen Tag anhalten, suchen sie besser einen Tierarzt auf, da das Tier aufgrund des Brechdurchfalls stark an Flüssigkeit und lebenswichtigen Elektrolyten verliert.

Die sensilben Pfoten werden oft durch das Streusalz stark gereizt, was durch Auftragen von Hirschhorntalg oder Pfotenfett und waschen der Pfoten nach dem Spaziergang gemildert werden kann. Bei sehr empfindlichen Hunden empfehlen sich Hundeschuhe, die vor dem aggressiven Salz schützen. Wunde Pfoten können mit Propolissalbe eingerieben werden, welche die Heilung beschleunigt und einen Schutzfilm vor eindringenden Keimen bildet.

Vitaminreiche Kost, Bewegung an der frischen Luft und entspanntes Beisammen-sein auf dem Sofa bringen Sie und Ihr Tier gesund durch den Winter.

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